Sonntag, 26. Februar 2012

verrückt?

Ist es verrückt wenn man sein leben mit einem Baum auf einem Acker vergleicht?
Ich sitze im Auto. Meine Mutter und ihr Freund sitzen vor mir und unterhalten sich, die Musik im Auto ist laut das die beiden sich fast nicht verstehen und doch habe ich das Gefühl die Musik kaum hören zu können. Einfach lauter, einfach weiter aufdrehen solange bis wirklich nur noch die Musik da ist. Ich sehe aus dem Fenster, langsam wird es draußen dunkel, ich sehe wie gerade noch die Sonne untergeht. Wir fahren einfach durch die Gegend, durch Wälder, an Flüssen vorbei und an Ackern vorbei. Auf dem Einen Acker steht ein Baum, er steht da ganz alleine und die nächsten bäume sind etwas weiter weg. Wir fahren daran vorbei und ich fange an mein Leben mit diesem Baum zu vergleichen. Es ist genau das selbe, ich bin genauso wie der baum, das ist das einzige was mir durch den Kopf geht. Ich weiß nicht genau ob es verrückt ist, aber es ist nun mal so. Der Baum steht da ganz alleine und die anderen sind weiter entfernt. Ich bin auch ganz alleine in dieser abgefuckten Welt, die anderen stehen zwar etwas weiter weg und sind manchmal für mich da, doch trotzdem muss ich es alleine schaffen. Als wir ein kleines stück weiter sind und ich den baum nur noch aus dem augenwinkel sehe, fällt mir noch etwas auf. Man kann es wieder mit mir vergleichen. Und zwar der Acker davor. Er geht auf und ab und hat höhen und tiefen, genauso wie es in meinem Leben auch ist. Also bin ich einfach nur ein Baum der einfach irgendwo mitten auf einem Acker der auf und ab geht ist? Ich bin nur eine kleine Person, die weiß das menschen um sie herum sind die ihr helfen aber die sich trotzdem alleine fühlt. Die von den höhen und tiefen ihres lebens einfach manchmal überrannt wird? Ich schätze die beschreibung stimmt..




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